Titel

In den nachfolgenden Fachzeitschriften wurde bereits über unsere Produkte berichtet:

Meiningers Weinwelt 12/2017: Weinfässer [914 KB]

Land & Haus: Winter 2015/2016: Bohnerwachs [356 KB]

Stewart-Living: Sonntagsbrunch 08/2015 [350 KB]

Küchentechnik 08/2013: Ravioli & Co selbst zuzubereiten [695 KB]

Lisa Kochen & Backen 09/2013: Gnocchi [783 KB]

Land & Leute 02/2015: Bohnerwachs [353 KB]


Tipps von der Wasserrose-Herstellerfirma zum wirtschaftlichen Waschen mit Wasserrose-Produkten [581 KB]


Facebookgruppe für Seifenbasteln eröffnet.
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Anleitung Seifenflockenteig:
o Schütten Sie die von Ihnen benötigte Menge an Seifenflocken in eine Schüssel.
o Fügen Sie nun unter ständigem Kneten Esslöffelweise warmes Wasser hinzu, bis die Masse geschmeidig ist und eher eine Knete ähnliche Konsistenz aufweist.
o Anschließend können Sie den Teig mit unseren Düften und Farben je nach Ihren Wünschen aufpeppen.
o Ist die Seifen Masse mit der Farbe gut vermischt, können Sie die Seife in Ihre gewünschten Ausstecher drücken.
o Lassen Sie die Seife über Nacht in den Formen und drücken Sie diese am Tag darauf vorsichtig heraus.
o Nachdem Sie die Seife aus den Formen gelöst haben, braucht Sie einen Tag um vollständig zu trocknen.
Anleitung zum Seifengießen:
o Schneiden Sie die gebrauchte Menge an Glyzerinseife in kleine Stücke.
o Schmelzen Sie die Glyzerinseife nie in einem Topf direkt auf der Herdplatte. Benutzen Sie hierfür ein Wasserbad oder einen geeigneten Schmelztopf.
o Die Seife ist vollständig geschmolzen, wenn Sie keine Stücke mehr erkennen können.
o Wenn die Seife vollständig verschmolzen ist, können Sie je nach Ihren Wünschen Farbe oder Duft beimischen.
o Anschließend können Sie die Seife in Ihre Wunschform gießen und vollständig abkühlen lassen.
o Ist die Seife abgekühlt, lässt Sie sich normalerweise leicht aus der Form drücken. Wenn nicht, legen Sie die Seife für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank und versuchen Ihre Glück erneut.
o Warnhinweis: Nicht einnehmen. Von Kindern fernhalten. Nur unter Aufsicht Erwachsener benutzen. Direktes Aufschmelzen der Seife im Kochtopf oder auf offener Flamme ist brandgefährlich. Seifendampf kann sich ab 180°C selbst entzünden.



Techniken zum Seifengießen:

Ausstechtechnik:
o Mit dieser Technik können Sie Seifen ganz unkompliziert formen, wie Weihnachtsplätzchen. Schmelzen Sie genügend Seife und bestücken Sie diese nach Ihrer Wahl mit Streuteilen, Duft und Farbe.
o Decken Sie Ihre Arbeitsfläche ab. Gießen Sie eine kleine Schicht auf ihre Arbeitsfläche, so dass die Ausstecher die Sie nutzen wollen auf diese Seifenschicht darauf passen.
o Ist diese 2-3 mm dicke Schicht vollständig getrocknet, können Sie Ihre Ausstecher in die Schicht stechen aber nicht wieder heraus ziehen.
o Mit dem Rest der geschmolzenen Seife füllen Sie nun die Ausstecher auf. Die Seife darf bei diesem Schritt nicht ganz heiß sein, sie sollte so herunter gekühlt sein, damit sie gerade noch gießfähig ist, sonst schmilzt die erste Schicht und die Seife läuft unter den Ausstechern heraus.
o Sind die Seifen getrocknet, können sie vorsichtig aus den Formen gedrückt werden
o TIPP: Benutzen Sie die ausgestochenen Seifen und betten Sie diese in eine große Form ein (siehe Anleitung –Einbettungstechnik)

Einbettungstechnik:
o Mit dieser Technik können Sie die verschiedensten Dinge oder schon erstellte Seifen in Ihrer Seife einbetten.
o Schmelzen Sie zuerst eine kleinere Menge Glyzerinseife und gießen Sie eine dünne Schicht in Ihre gewünschte Form.
o Ist diese Schicht angetrocknet, können Sie Ihre gewünschten Objekte (auch Seifen) vorsichtig darauf legen.
o Nun dürfen Sie die Seife inkl. Objekt mit Franzbranntwein zur besseren Bindung besprühen. Schmelzen Sie genügend Seife, um die ganze Form auffüllen zu können. Die Seife kann im noch flüssigen Zustand mit etwas Farbe oder Duft bestückt werden.

Marmoreffekt:
o Mit dieser Technik erstellen Sie wunderschöne Seifen mit einem Marmoreffekt.
o Schmelzen Sie 2 verschiedenfarbige Seifen und gießen diese gleichzeitig nebeneinander in die gewünschte Form.
o Nehmen Sie nun z.B. einen Zahnstocher und wirbeln die beiden Farben etwas untereinander. Achtung: Die Farben nicht vermischen, sonst wirkt der Effekt nicht. Ist die Seife vollständig getrocknet können Sie diese aus der Form nehmen.
o Bekommen Sie die Seife nicht heraus, dann kann sie für 10 Minuten in den Kühlschrank gepackt werden. Nun lässt Sie sich leichter lösen.

Serviettentechnik:

o Mit dieser Technik verschönern Sie Ihre Seife mit schönen Motiven von Servietten.
o Nehmen Sie eine Serviette mit Ihrem gewünschten Motiv. Ziehen Sie die Schichten der Serviette ab, dass nur die bedruckte Schicht übrig ist. Schneiden Sie dann Ihr gewünschtes Motiv aus.
o Schmelzen Sie so viel Seife ein damit Sie die Hälfte der Form füllen können. Nun legen Sie das Serviettenstück mit dem Motiv nach unten auf die noch flüssige Seife. Lassen Sie dann die Seife abkühlen
o Nun schmelzen Sie Seife ein um die Form ganz aufzufüllen. Sie können dieses Mal nach Wunsch auch etwas Farbe hinzugeben.
o Während dessen besprühen Sie die getrocknete Oberfläche mit etwas Franzbranntwein. Dann können Sie die Form noch ganz auffüllen und die Seife vollständig trocknen lassen.

Schichttechnik:
o Mit dieser Technik können Sie eine geschichtete Seife erstellen
o Schmelzen Sie zuerst eine kleinere Menge Glyzerinseife für die erste Schicht und bestücken Sie diese nach Ihrem Wunsch mit Farbe und Duft. Gießen Sie dann eine dünne Schicht in Ihre gewünschte Form.
o Ist diese Schicht angetrocknet, besprühen Sie diese mit Franzbranntwein zur besseren Bindung und gießen die nächste Schicht darüber. Diese Schritte wiederholen Sie bis die Form gefüllt ist. Ist die Seife vollständig getrocknet kann die Seife vorsichtig aus der Form genommen werden.




Mit der Seife fing alles an
Das erste synthetische Tensid.
Seife ist für uns zur natürlichsten Sache der Welt geworden, so natürlich, dass viele in ihr kein chemisches Produkt mehr sehen. Dabei ist die Seife das erste vom Menschen künstlich aus Fett und Alkali hergestellte Tensid. Es muss- wie bei vielen großen Erfindungen- ein Zufall gewesen sein, der vor mehr als 4500 Jahren einen Sumerer im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris dazu bewogen hat, Holzasche mit tierischem oder pflanzlichem Fett zu vermischen und zu kochen. Er wird sich gewundert haben über die weißgraue geschmeidige Masse, die dabei entstand, und gerätselt, wozu sie gut sein könnte. Bis er schließlich entdeckte, wie gut sich damit Kleidung, Haut und Haare reinigen ließen.
Die Geschichte der Tenside ist die Geschichte der Kosmetik und des Waschens:
Im Altertum stand Seife im Ruf eines wirkungsvollen Heilmittels. Auch als „Haarfestiger„ Wurde sie gerne verwendet. Gallier und Germanen kamen dann ihren Qualitäten als Reinigungsmittel auf die Spur: Sie verwendeten Seife zum Bleichen und Formen ihrer Haare und stellten beim späteren Reinigen mit Wasser fest, dass sich Schaum entwickelte, der den Reinigungsvorgang förderte. Die dunkelhaarigen Römerinnen eiferten ihnen bald darauf nach, weil es in Rom Mode wurde, blond zu sein. Sie besorgten sich Seifenkugeln aus den germanischen Grenzprovinzen, rieben ihre Haare damit ein, setzten, sie stundenlang der Sonne aus und erblondeten auf diese Weise. Der Schritt vom Waschen der Haare zum Reinigen des Körpers und der Kleidung war nun nicht mehr weit. Der berühmte in Rom lebende Arzt Galenus empfahl bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. Seife als Heil-, aber auch als Reinigungsmittel. „Sie macht die Haut weich und löst Schmutz von Körpern und Kleidern.„
Von der Seifensiederei zur industriellen Herstellung:
Mit den Mauren gelangte im 7. Jahrhundert n. Chr. Die Kunst der Seifenherstellung nach Spanien. Dort und im benachbarten Südfrankreich entwickelten sich die ersten europäischen Zentren der Seifenherstellung. Die Seife begann sich zum Handelsartikel zu entwickeln. Weitere Zentren der Seifenherstellung entstanden in Venedig, Genua, Wien, Augsburg und Nürnberg. Die französischen und italienischen Mittelmeerhäfen waren die ersten großen Umschlagplätze für Seife. Im 14. Und 15. Jahrhundert entwickelte sich das Handwerk der Seifensiederei. Es behielt seine führende Rolle in der Seifenherstellung bis zum Anbruch des Industriezeitalters. Die Fortschritte in der Wissenschaft der Chemie und die Entwicklung industrieller Fertigungstechniken schufen die Voraussetzungen für den atemberaubenden Aufstieg der synthetischen Tenside zu einem der bedeutendsten Stoffe in der Waschmittelchemie. Die Weiterentwicklung der Waschmittel erfolgte sich im Gleichklang zu modernen Waschgeräten und Textilarten und Anforderungen des Verbrauchers, wie Weichspülmittel, Duftstoffe, doppelte Weißmacher und Zusatzstoffe zur Fleckenlösung.